Anwendungsfeld · Hochschulen

Entscheidungsfähigkeit an Hochschulen.

Wie wird aus einer fachlichen Frage eine nachvollziehbare Entscheidung? An Hochschulen richtet sich der Blick auf das Zusammenspiel von Leitung, akademischen Einheiten, Gremien und Verwaltung – mit den jeweils tatsächlich geltenden Zuständigkeiten.

Ihr organisatorischer Kontext

Beratung, Beteiligung und Entscheidung auseinanderhalten.

Wenn mehrere Stellen an einem Thema arbeiten, ist zu klären, wer Informationen vorbereitet, wer beteiligt wird, wer entscheidet und wer die Umsetzung trägt. Unser Ansatz setzt bei einem konkret vereinbarten Prozess an und berücksichtigt die vorhandene Organisations- und Gremienstruktur.

Ausgangspunkt der Zusammenarbeit

Welche Entscheidungsfragen
stehen bei Ihnen an?

Die folgenden Fragen sind mögliche Ansatzpunkte. Welche davon relevant sind, klären wir an Ihrer konkreten Situation.

01

Was ist das Mandat einer Sitzung?

Dient die Befassung der Information, der fachlichen Beratung, einer Empfehlung oder einer Entscheidung? Eine klare Einordnung hilft, Vorbereitung und Erwartungen am tatsächlichen Auftrag auszurichten.

02

Welche Unterlagen werden für eine Entscheidung benötigt?

Wir fragen nach Informationsbedarf, Zuständigkeit für die Vorbereitung und dem Umgang mit offenen Punkten. Vollständigkeit ist dabei im Verhältnis zur konkreten Entscheidung zu klären.

03

Wie greifen akademische und administrative Abläufe ineinander?

Ein Ansatzpunkt sind Übergaben zwischen den Beteiligten: Welche Informationen müssen wann vorliegen, wo entstehen Rückfragen und wer trägt den jeweils nächsten Schritt?

04

Wie wird eine erneute Befassung organisiert?

Ein Aufschub kann einer begründeten Prüfung dienen. Zu klären sind der offene Prüfpunkt, die Zuständigkeit und der Anlass oder Termin, zu dem das Thema wieder aufgerufen wird.

Rahmen & Verantwortung

Die tatsächlichen Zuständigkeiten bilden den Rahmen.

Aufgaben und Entscheidungsrechte unterscheiden sich zwischen Hochschulen und ihren Einheiten. Vor einer Prozessgestaltung müssen die verantwortlichen Stellen die relevanten Regelungen, Mandate und Beteiligungsrechte für den konkreten Auftrag klären. Es wird kein allgemeines Hochschulmodell vorausgesetzt.

  1. Den betrachteten Prozess und seine akademischen sowie administrativen Schnittstellen abgrenzen.
  2. Bestehende Mandate, Gremienzuständigkeiten und Beteiligungsrechte mit den Verantwortlichen klären.
  3. Mögliche Anpassungen nur innerhalb des geklärten Rahmens entwickeln.

Der erste Schritt ist ein Gespräch.

Welche Entscheidung beschäftigt Ihre Organisation?

Lassen Sie uns den konkreten Anlass, die Beteiligten und den Rahmen einer möglichen Zusammenarbeit klären.

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